Katalogauszug Drehdurchführungen
Drehdurchführungen
Wenn Medien gasförmiger oder flüssiger Art in ein rotierendes Maschinenbauteil geleitet werden sollen, erfüllen Drehdurchführungen auch bei hohen Drücken und Temperaturen sicher die Abdichtung zur Umgebung.
Drehdurchführung für flüssige Medien
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WeiterDrehdurchführung für hohe Temperaturen
WeiterDrehdurchführung für hohe Drücke
WeiterDrehdurchführung für Gase
WeiterDrehdurchführung für Vakuum
WeiterDrehdurchführung für Sonderkonstruktion / Prozesstechnik
WeiterIntegrierte Konstruktionen von Drehdurchführung
WeiterDrehdurchführungen werden überall dort eingesetzt, wo ein Fluid von einem feststehenden in einen rotierenden Körper eingeleitet bzw. abgeführt werden muss. Ein praktisches Beispiel hierfür ist die Walze einer Druckmaschine. Verfahrensbedingt ist es notwendig, das zur Trocknung der Farbe erwärmte Papier, wieder abzukühlen. Dafür wird in Schläuchen geführtes Wasser in die Walzen eingeleitet, auf denen das Papier läuft. Eine Drehdurchführung wird bei dieser Anwendung eingesetzt, um die Verbindung vom Schlauch zur Walze zu ermöglichen. Der angeschlossene Schlauch darf dabei nicht mit der Walze rotieren, da er sich sonst aufwickeln und abreißen würde. Mit einer Drehdurchführung wird es möglich, den Schlauch an den stehenden Teil der Drehdurchführung anzuschließen und den drehbaren Teil der Drehdurchführung mit der Walze zu verbinden. Dabei ist der dichtende Teil des stehenden und rotierenden Elements in die Drehdurchführung integriert. Ein weiteres Beispiel ist bei Werkzeugmaschinen mit innengekühlten Werkzeugen anzutreffen. Um das Kühlmittel aus dem Vorratsbehälter in das Werkzeug zu bekommen, muss eine Verbindung zwischen dem stehenden Vorratsbehälter und der rotierenden Werkzeugspindel geschaffen werden. Hierfür werden ebenfalls Drehdurchführungen verwendet, welche ein Mitdrehen des angeschlossenen Schlauchs mit der Werkzeugspindel verhindern und trotzdem das Kühlmittel in die Spindel leiten. Zum Lösen der Dichtungsaufgabe in der Drehdurchführung können Elastomerdichtungen oder Gleitringdichtungen verwendet werden.
Die Abbildung zeigt eine Drehdurchführung mit einer Gleitringdichtung mit stationärem Gleitring. Das Gehäuse ist gelb dargestellt und ist stationär, demnach ohne Rotation. Die blau eingefärbten Bauteile sind ebenfalls stationär, wohingegen die in Rot-Tönen dargestellten Komponenten rotieren. Das durchzuführende Medium wird an dem im Bild rechts befindlichen Schlauchanschluss eingeleitet und strömt durch das Rohr. Das Rohr mündet in das rotierende Teil, zum Beispiel die Walze. Diese wird von dem Medium durchströmt und gekühlt. Hat das Medium die Kühlkanäle der Walze durchströmt, gelangt es wieder zur Drehdurchführung, jedoch strömt es infolge der durch die Pumpe erzeugten Druckdifferenz nicht in das Rohr, sondern außerhalb des Rohres entlang. Dort passiert das Medium die Gleitringdichtung und verlässt die Drehdurchführung über einen Schlauchanschluss.

